Mario Bottas Sakralbauten folgen, wie auch seine Entwürfe für private und öffentliche Bauten, strengen geometrischen Gestaltungsprinzipien, sind schlicht in Ihrer Formensprache und unterliegen einer zurückhaltenden Materialwahl: Naturstein, Backstein, Beton. Oft wiederholen sich bestimmte Motive in den einzelnen Elementen eines Baus und tragen somit zu einer einheitlichen Gesamtwirkung bei. Die sakralen Architekturen Bottas wurden seit den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts gebaut. Sie arbeiten stark mit Deckenöffnungen, sodass schon das natürliche Licht die klare Sprache von Material und Form unterstreicht.
Ich suchte die Bauten im Tessin – der Heimat Mario Bottas – in Mogno (Maggia). Genestrerio (Medrisotto) und die Kapelle auf dem Monte Tamaro (bei Rivera zwischen Bellinzona und Lugano) auf. Weitere Fotografien sind in der Kathedrale von Evry südlich von Paris, in Seriate bei Bergamo, in Sartirana di Merate südlich des Comer Sees und in Turin entstanden. Alle Fotografien sind mit eine Fachkamera auf Großbilddiamaterial entstanden. Zum Teil wurde die Fachkameraausrüstung per Flugzeug, Bergseilbahn oder stundenlangen Autofahrten zum Sakralbaustandort befördert.

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Zusätzlich fertigte ich eine
virtuelle Panoramatour für die Diözese Evry der Cathédrale de la Résurrection. Darüber hinaus ist die Aussenansicht der Kathedrale im Schulbuch für die Vorbereitung auf das baccalauréat technique (entspricht technisches Abitur bzw. Matura) verwendet worden – siehe Seite 154 in: "Histoire-Géographie-EMC - Tle BAC PRO" im Verlag FOUCHER/HATIER (Paris 2016).

Einige Bilder sind als Kalender 2012 im DIN-A2-Format produziert worden.
Zu sehen war der Kalender bei der
Kalenderschau
im Haus der Wirtschaft, Stuttgart vom 27.01. bis 19.02.2012 und
im Regierungspräsidium Karlsruhe vom 23.02. bis 18.03.2012.