Die an der Serie „Kann Heimat reisen?“ entwickelte Technik, den Fokus auf einen bestimmten Bildausschnitt zu legen, erweist sich auch als geeignet für die Aufgabe, Künstler während ihrer Arbeit festzuhalten. Das Auge des Betrachters sucht nach dem Punkt höchstmöglicher Schärfentiefe im Bild und trifft auf den Portraitierten. Ihm gilt die Aufmerksamkeit, so wie seine eigene dem Malprozess gewidmet ist. Die Umgebung verschwimmt, wird nebensächlich, rückt buchstäblich aus dem Blick, ohne völlig zu verschwinden. Das Zentrum bilden die Personen und ihr Schaffensprozess.